Wir brauchen mehr Gewohnheiten

Veröffentlicht von KRentzsch am

Wie können uns Gewohnheiten dabei helfen erfolgreicher und vermögender zu werden?

Das haben schon viele Forscher untersucht und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis. Wer sich bestimmte Rituale zu eigen macht, kann damit seine Produktivität, seine Gesundheit und viele weitere Bereiche seines Lebens positiv beeinflussen. Beim einen ist es die feste Morgenroutine, beim anderen ganze Tagesabläufe – was wem wirklich hilft, kann man nicht pauschal sagen. Hier gilt ausprobieren!

Jeder von uns hatte ihn schon, diesen Moment wo einem die Waage nahe gelegt hat, dass es dringend an der Zeit ist, sich mehr zu bewegen! Doch die daraufhin gefassten guten Vorsätze halten in den meisten Fällen nicht lange durch. Ähnlich populär ist wohl der Vorsatz beim Blick auf den Kontoauszug, nun endlich mit dem Sparen zu beginnen. Doch warum scheitern wir nur allzu häufig in kürzester Zeit? Es hat etwas mit unseren Gewohnheiten zu tun.

Wer beispielsweise täglich duscht, der muss sich nicht mühevoll zwingen, unter die Brause zu hüpfen – er macht es einfach wie immer. Morgens und abends die Zähne putzen? Da bedarf es vielleicht noch bei Kindern einiger Überzeugungsarbeit, aber wir erwachsenen machen es einfach in einer Art Ritual. Monatlich 50€ abzwacken und sparen? Wer das in den letzten Jahren nicht gemacht hat, konnte auch keinen so lautenden Automatismus ausbilden. Doch gerade in puncto Vermögensaufbau helfen uns technische Mittel, um uns auszutricksen!

Als ich begonnen habe monatlich – direkt am Tag nach dem Gehaltseingang – einen festen Betrag per Dauerauftrag auf ein Konto und dann in einen Wertpapiersparplan zu investieren, hat der Blick auf die Abbuchung weh getan. Dieses Geld war jetzt “weg” und stand nicht für Konsum zur Verfügung. Manuell hätte ich es sicher nicht fortgegeben. Heute, über zwei Jahre später, sieht das ganz anders aus. Ich freue mich über jeden Euro, den ich investieren “darf”. Wenn die monatlichen (automatisierten) Abbuchungen auf meinem Konto greifen, schaue ich mit Wonne dabei zu, wie das Geld investiert wird und mein Vermögen mehrt.

Gewohnheiten entstehen nur durch regelmäßige Wiederholung. Beim neuen Entschluss, etwas anzustoßen sind wir meist motiviert und gehen voller Eifer ans Werk. Kritisch wird es in der Phase nach einer Woche bis zu vier Monaten. Wir beginnen uns Ausreden einfallen zu lassen, um diesmal nicht Joggen gehen zu müssen. Oder eben nicht die 100€ auf Seite zu schaffen. Doch, wer es auch über diesen Zeitraum durchhält, der bildet eine neue Gewohnheit aus und profitiert in der Zukunft davon, dass etwas “Neues” dauerhaft in sein Leben getreten ist.

Also, auf geht’s – welche Gewohnheit ist Deine nächste?


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