Was es mit den “Dividenden Aristokraten” auf sich hat

Veröffentlicht von KRentzsch am

Wenn man den DUDEN befragt, was genau ein Aristokrat ist, so liefert er folgende Erläuterung:

Worttrennung: Aris|to|krat

  1. Angehöriger der Aristokratie, Adliger
  2. Mensch von vornehmer Gesinnung und kultivierter Lebensart

Doch was hat das ganze jetzt mit Finanzen zu tun werdet ihr Euch fragen.

Was eine Dividende ist, habt ihr sicher schonmal gehört. Es handelt sich – vereinfacht gesagt – um eine regelmäßige Gewinnausschüttung an die Aktionäre eines Unternehmens.
In Europa wird diese freiwillige Beteiligung einmal jährlich, in den USA beispielsweise bis zu vier mal jährlich ausgezahlt.

Um dem Begriff “Dividenden Aristokrat” auf die Spur zu kommen, bedienen wir uns eher der zweiten Bedeutung aus dem DUDEN.
Aktiengesellschaften, die es nämlich geschafft haben, ihre Dividenden über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren jährlich zu steigern, erhalten diesen Titel.
Man kann somit von einem gesunden, oder eben “kultivierten” Unternehmen ausgehen. Sicherlich könnte man aber auch im ersteren Sinne vom “Dividenden Adel” sprechen.

Aristokraten weltweit

Nach dieser Definition hat es jedoch nur “Fresenius” als deutsche Aktie auf den Titel gebracht. Selbst in der gesamten Eurozone könnte man die Aristokraten an einer Hand abzählen. In den USA finden sich 114 Papiere, die unserer Beschreibung entsprechen.
Die Definition des “Dividenden Aristokraten” ist aber nicht einheitlich geregelt. Daher gelten in unseren Breitengraden zum Beispiel auch Wertpapiere, deren Dividende in 25 Jahren nie gesunken sind. Dann schaffen es auch deutsche Firmen wie Siemens oder Henkel in diesen erlesenen Kreis.

Ein gutes Investment

Wer also in Einzelaktien investieren und nicht nur auf Kursgewinne schielen möchte, der ist mit den Aristokraten weltweit sicherlich gut bedient. Regelmäßige Auszahlungen und ein beständiges Management sprechen für sich und senken das Risiko eines Totalverlustes des Investments. Die Auswahl besagter Firmen ist in den vereinigten Staaten größer, doch auch in der Eurozone lohnt ein Blick auf den Aktienadel.


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