Sommerzeit – Urlaubszeit

Veröffentlicht von KRentzsch am

Wenn die Tage deutlich länger als die Nächte sind, die Temperaturen uns ins Freie einladen und Millionen junger Menschen in die Auszeit von Schule, Ausbildung oder Studium starten, ja, dann ist SOMMER! Unzählige Menschen brechen in den Monaten Juni, Juli und August in Ihren verdienten Sommerurlaub auf. Für viele die schönste Zeit des Jahres, die sie sich redlich verdient haben. Endlich eine Auszeit vom permanenten Gestrampel im Hamsterrad, dem Sie nicht enkommen. Schließlich müssen sie Kredite, Leasingverträge und laufende Kosten auch in einem, fünf und zehn Jahren noch bedienen können.

Andere Kulturen entdecken

Bei vielen Urlaubern, die ihren Alltag doch so sparsam gestalten, um mit der knappen Ressource Geld auszukommen setzt jegliche Vernunft aus, wenn es um das Reisen geht. Teure Luxushotels, entlegene Strände, paradiesische Inseln sind mit Sicherheit einen Abstecher wert, doch können sich das wirklich alle leisten? Zu meinem Entsetzen vergrößern Menschen sogar ihre Schuldenlast, um diese Trips möglich zu machen. Um mit dem Bekanntenkreis mithalten zu können? Um ein paar Tage im Jahr dem größer werdenden Problemberg entfliehen zu können? Einfach den Kopf in den Sand stecken und für den Moment den Luxus genießen. Das vergnügen hat eine kurze Halbwertszeit…

Urlaub, den ich mir leisten kann macht mich glücklich

Wer es sich wirklich leisten kann, soll sich gerne auch teure Reisen gönnen. Doch es gibt so viele schöne und lebenswerte Alternativen. Muss es das Hotel mit Flugreise sein? Wenn es außerhalb der Hauptsaison liegt und erschwinglich ist, warum nicht? Aber wie wäre es mit einem Ferienhaus? In den Niederlanden, Frankreich oder Dänemark? Die Anreise mit dem Auto, so kann auch wirklich alles mit, was einem wichtig ist. Gekocht wird in der kleinen Küche selbst, so taucht man viel tiefer in die jeweilige Kultur ein, als wenn einem alles fertig serviert wird. Wir haben heute “Bapao” gemacht. Das sind brötchenähnliche Knödel mit Füllung, in unserem Falle mit Rindfleischfüllung.

 

 

Bapao – eben typisch Niederländisch

 

Wer sich trotzdem lieber bedienen lässt sucht eines der vielen landestypischen Restaurants auf und speist in entsprechend authentischer Atmosphäre. Kein Massentourismus mit Speisesälen extra für Deutsche. So möchte ich unbedingt noch ein original “Frikandel” probieren. Bisher habe ich nur entsprechende TK-Produkte testen können, die mich nie überzeugen konnten.

Füße hoch und Neues erleben und lernen

Ich genieße die zwei Wochen in Südholland und habe schon so viel neues kennen gelernt. Ich fordere meine Sprachkenntnisse täglich auf’s Neue heraus und verlasse so gern meine Komfortzone. Einfach Mitarbeiter in Supermärkten oder Menschen ins Städten ansprechen – viel besser als das bestens auch sprachlich geschulte Hotelpersonal, dass mich in Amerika, in Indonesien oder sonst wo auf deutsch nach meinen Wünschen fragt.

Ganz nebenbei lassen sich mit individuell geplanten Reisen auch jede Menge Kosten sparen – wenn man denn will. Ferienhaus und Autoanreise können günstiger als Langstreckenflug und 4* Hotel sein. So bleibt vielleicht noch einiges für die Sparrate? Wenn man mag, kann man sich seinen Aufenthalt ja trotzdem etwas kosten lassen. Zwei Wochen werden uns zu zweit jedenfalls nicht mehr als 1.500€ kosten. Und da sind schon einige Extras mit drin.

Wie verbringt ihr dieses Jahr Euren Sommer? Was könnt und wollt ihr Euch leisten?

Den nächsten Artikel gibt’s dann in rund einer Woche. Ich freue mich auf Eure Kommentare.


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