Passt Dein Hobby zu Deinem Sparvorhaben?

Veröffentlicht von KRentzsch am

Jeder von uns hat Freizeit. Der eine mehr, der andre weniger. Wie wir diese Freizeit verbringen hat enorme Auswirkungen auf unseren Gemütszustand. Darüber hinaus bestimmt es zu einem gewissen Teil, wie glücklich wir sind. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht unbedingt die Menge, sondern die “Qualität” der freien Zeit ist, die einen erfüllt. Ein Wochenende mit Freunden, Bekannter oder der Familie zum Beispiel ließen sich nicht durch kostspielige Eintritte, Veranstaltungen oder andere bezahlte Beschäftigungen ersetzen.

Man muss ja nicht frugal leben

Ich selbst bezeichne mich nicht als Frugalist. Dafür genieße ich in bestimmten Situationen zu viel Komfort und möchte nicht zugunsten meiner Sparquote auf einige vermeidbare Ausgaben verzichten. Ein komfortableres Auto, als es unbedingt sein müsste und Bezahlfernsehen sind zwei Beispiele für solche Ausgaben. Ich für meinen Teil kann auch beruhigt sagen, dass Geld in Reisen mit Menschen, die ich mag, gut angelegt ist. Neben diesen “Ausnahmeaktivitäten” gibt es aber auch genug Freizeitbeschäftigungen, die einfach kostenlos (oder sehr preiswert) sind.

Hobbies müssen nicht viel kosten

Natürlich kann man auch für Hobbies Unmengen Geld bezahlen. Segeln, Golf, Ski fahren, Fernreisen, Shoppen und teure Unterhaltungselektronik sind nur einige Beispiele für echte Geldfresser. Ich verbringe einen Teil meiner Freizeit zum Beispiel mit der Schärfung meines grünen Daumens. Seit Anfang des letzten Jahres züchte ich selbst Obst- und Gemüsepflanzen. Das macht Spaß und kostet neben den Ausgaben für Erde, ein wenig Dünger und kleineres Zubehör nichts. Das Saatgut lässt sich häufig aus Früchten, die gekocht werden, gewinnen. Neben der Freizeitbeschäftigung spare ich durch dieses Hobby übrigens (wenn auch nur ein klein wenig) wieder. Im Sommer ernte ich meine Chilis, Auberginen, Tomaten und einigges mehr einfach selbst und brauche sie nicht einzukaufen.

Hobbys, die sogar noch Einnahmen generieren können

Mit manchen Hobbies lässt sich sogar später noch Geld verdienen. Und da spreche ich nicht von außergewöhnlichen Tätigkeiten, die man über Jahrzehnte erlernt haben muss. Viele Menschen schreiben gern passioniert in ihrer Freizeit. Die wenigsten veröffentlichen aber ihre Werke einer größeren Öffentlichkeit. Dabei ist es im Zeitalter der Digitalisierung so einfach wie nie, seine Texte einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen.
Ebenso verhält es sich mit Rezepten vieler Hobbyköche und Hausfrauen.
Wer gerne und regelmäßig privat die Welt bereist befindet sich inmitten eines Wachstumsmarktes. Auf einem Blog die Reiseerfahrungen geposted mit Travel-Tipps und Hotel-Empfehlungen lässt sich sicherlich über kurz oder lang eine Einnahmequelle aufbauen. Nicht anders verhält es sich mit privaten Fotoaufnahmen. Menschen, die gerne und gut fotografieren können ihre Erzeugnisse über Portale oder die eigene Internetpräsenz verkaufen. Schließlich lässt sich heute selbst mit Spielen Geld verdienen. Das funktioniert übrigens nicht nur online, indem man in einem bestimmten Computerspiel besonders gut ist, sondern auch offline durch beispielssweise Brettspiel-Rezensionen auf Youtube. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


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